Schniewies go WordCamp (Frankfurt)

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Frapuu created by Marijana Babic

Schniewies go WordCamp…!? Was bitte ist ein WordCamp? Na DAS haben wir uns vor ein paar Tagen auch noch gefragt. Hier mal kurz zusammen gefasst, wie man uns das erklärt hat: ein WordCamp ist ein Treffen bzw,. eine Konferenz von und für Nutzer und Entwickler der WordPress Plattform  (wer gut aufgepasst hat, konnte feststellen, dass auch wir mit diesem Blog zu dieser Gruppe gehören). Die WordCamps dienen dem Austausch innerhalb der Community und bei einem grossen Angebot an Konferenzen (Talks), kann einiges dazu gelernt werden. Beim so genannten Contributor-Day kann jeder auch aktiv dabei helfen, die Plattform zu verbessern.

Aber hier das Ganze mal in unseren eigenen Worten: bei einem WordCamp lernt man innerhalb kürzester Zeit die nettesten Menschen kennen, Spass gibt es in Tüten, es wird sehr viel gelacht und das wichtigste: Hunde werden zum Glück ausnahmslos geliebt, gekrault und betüddelt. Ausserdem gibt es viele Gelegenheiten leckeres Fresschen abzustauben, sei es zwischen den Talks oder abends: zwischenzeitlich hatten wir ja gelegentlich den Eindruck, die Zweibeiner nutzen die Gunst der Stunde aus, um über mehrere Tage hinweg derbe zu feiern? Uns sollte es recht sein, allerdings kam der Schlaf für uns alle dabei etwas zu kurz, und so musste jede Gelegenheit genutzt werden, damit wir auf unser 20-Stunden-Schlaf-Pensum kamen.

Aber wir wollen mal nicht allzu weit vorgreifen. Sicher habt Ihr Euch gewundert, warum wir so lange nichts von uns haben hören lassen. Wir geben es offen und ehrlich zu: wir sind ein bisschen faul geworden – liegt aber mit Sicherheit NICHT am Alter. Die paar Tage in Frankfurt haben wir uns gefühlt 100x anhören müssen wie schade es doch ist, dass wir uns nicht mehr zu Wort melden. Irgendwann ist die Message dann angekommen und wir haben uns überlegt, diesem Blog wieder Leben einzuhecheln, und was bietet sich als Post besser an, als ein Bericht über das WordCamp Frankfurt (#WCFRA)?

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WCFRA-Volunteers

Mama und Papa waren also schon länger angemeldet bei diesem Wordcamp und das sogar als freiwillige Helfer. Weil unsere „Oma“ spontan in den Urlaub geflogen ist, dachten wir uns: wenn Mama und Papa irgendwo helfen, dann können wir auch gleich mitmachen? Natürlich gegen eine adäquate Belohnung in Form von Leckerchen und Streicheleinheiten, aber das versteht sich ja von selbst. Eigentlich wusste keiner von uns im Vorfeld genau, was denn unsere Aufgaben beim WordCamp sein werden. Aber dazu kommen wir gleich…

Wir sind Donnerstag Abend in Frankfurt angekommen. Mama und Papa waren dann ohne uns zur sogenannten „Public-Beta“- wir hätten das Ganze ja einfach „einen Trinken gehen“ genannt aber so ein WordCamp ist vielleicht auch immer ein ganz klein wenig „NerdCamp“? 😉

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„Public-Beta Session“

Freitags ging Papa dann alleine zum „Contributor Day“. Damit konnten wir nun wirklich nichts anfangen. Da haben wir uns kurzentschlossen mit Mama auf den Weg zum Grüneburgpark gemacht und das herrliche Wetter genossen.

Dabei sind wir schnell zwei ganz netten Menschen vom Ordnungsamt begegnet: diese haben wir erstmal standesgemäss begrüsst, indem wir unseren Leinen-Spiralhering mit vereinten Kräften einfach aus dem Boden gerissen und auf die Beiden zugerannt sind. Wir wurden sogleich gestreichelt bis die Zweibeiner dann angefangen haben, irgendetwas zu besprechen. Wir haben leider nicht alles verstanden, irgendwas mit „dienstlich… Liegewiese…Hunde verboten…Hessen…Kennzeichnungspflicht…ausnahmsweise kein Bussgeld…!?“ Mama sagte dann ungefähr 10x „Danke“ und das wichtigste war eigentlich das, was der grosse, nette Mann am Schluss sagte: „Aber eine Bedingung hätte ich noch: ich will nochmal die Hunde knuddeln!“ und dann auch in die Tat umsetzte. Danach sind wir dann aber ganz schnell mit unseren Liegeplätzen umgezogen, warum auch immer der Stress dann angesagt war!?

Freitags abends sollten wir dann in den Genuss der lokalen Frankfurter Köstlichkeiten kommen. Erstes Treffen mit der „Community“ für uns in der „Äppelwoiwirtschaft“ Dauth-Schneider. Wir haben lokale Leckereien wie „Frankfurter Schnitzel“, „Grüne Sosse“ und „Handkäse“ probiert. Das meiste ging in Ordnung. Was wir aber gar nicht verstehen konnten, war dieses „Apfelwein-Ding“. Das coolste daran waren ja noch die Behälter. Man hat uns ausführlich erklärt, was Bembel und Geripptes sind. Aber wir bleiben dann doch lieber bei unserem Wasser – und das will was heissen!

Leider hat es auch ein bisschen gedauert, bis wir vom Boden auf Schoss und Bank umziehen durften. Die Zeit haben wir aber einfach genutzt um uns von den Park-Abenteuern zu erholen. Danach waren dann ganz viele Hände (und Schösse) da, die sich um uns gekümmert haben. Die WordCamp-Community war uns damit von Anfang an sehr sympathisch!

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by Florian Ziegler https://florianziegler.com

Viel zu spät sind wir dann schlafen gegangen, denn der Wecker klingelte am nächsten Morgen schon um 6.30h. Um 8.00 war Meetup für die Freiwilligen mit dem Orga-Team des Wordcamps Frankfurt und wir mussten davor ja noch unsere Runde drehen. Wir haben Mama und Papa dann erstmal alleine abklären lassen, wie die Aufgabenverteilung ausschaut: Papa kümmert sich mit um die Technik in einem Hörsaal, Mama hilft beim Empfang und wir hatten eine der allerwichtigsten Aufgaben: für den nötigen Oxytocin-Ausschuss bei den Teilnehmern sorgen! Neben dem Unterhaltungs-Faktor ist das natürlich geradezu eine Aufgabe, die uns auf den Leib geschnitten ist: uns Kraulen und Beschmusen lassen – das haben wir drauf, aber so was von!

Natürlich ist dies keine leichte Aufgabe und so mussten wir dazwischen auch immer mal wieder auf unser Schlaf-Pensum achten und unsere alltäglichen Routine-Aufgaben, wie auf Bälle aufpassen, durften dabei natürlich auch nicht zu kurz kommen. Hier mal Duke bei dem Versuch, dies multitasking-exemplarisch zu kombinieren:

Nebenbei haben wir dann auch noch versucht, Bindeglied bei verschiedensten Networking-Aktivitäten zu sein (Ihr merkt sicher schon, dass wir schnell durch und mit der Community gelernt haben?).

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Selbstverständlich haben wir Mama auch am Empfang bzw. an der so genannten „Hello-Bar“ tatkräftig unterstützt. Während z.B. Indra versucht hat, sich visuell in das Leitsystem zu integrieren, hat Jasper die Einlasskontrolle im Treppenhaus übernommen:

Ein ganz besonderes Highlight war für uns natürlich der Talk von Papa. Ähm… Moment, also nicht der Talk von Papa an sich, dafür aber die Hundebetreuungsstation von den beiden Jungs von Mittwald, die extra und nur für uns aufgerichtet wurde, während Mama Fotos in Papas Hörsaal gemacht hat. Und weil 4 Hände für 3 Hunde natürlich zum Kraulen nicht ausreichen, gab es während der Zeit noch zusätzlich Unterstützung vom WCFRA-Team. Damit war dann auch die Google-Farbpalette komplettiert;

Papas Talk soll aber auch nicht schlecht und gut besucht gewesen sein. Wir fanden nur den Titel „The Secret Sauce for Writing Reusable Code“ sehr irreführend!? Nachdem wir erfahren haben, dass „Sosse“ nur im übertragenen Sinne gemeint war und dass „Kot“ in diesem Fall „Code“ geschrieben wird, waren WIR natürlich raus aus der Nummer. Nun ja, jedem das Seine, nicht wahr?

Wir haben es uns dann neben all diesen wichtigen und zeitaufwendigen Aufgaben dennoch nicht nehmen lassen, das nette Reinigungsteam tatkräftig zu unterstützen, indem wir vorrangig in den Zeiträumen um 13.00 und 15.30 Uhr akribisch die Böden nach Speiseresten untersucht und von selbigen befreit haben. Als Volunteers muss man eben immer versuchen da zu helfen, wo Not am Hund ist. So haben wir bei den heissen Temperaturen auch bei dem ein oder anderen die Körperhygiene unterstützt indem wir freiliegende Körperteile lingual gereinigt und erfrischt haben.

Gegen 17.30 Uhr sonntags war es dann geschafft bzw. leider schon vorbei und der liebe Simon (Lead-Organisator) hat sich ganz offiziell bei seinem Team, allen Helfern, Speaker und Teilnehmern bedankt. Wir haben dabei zugehört, waren aber schon zu müde, um noch mit auf die Bühne zu gehen. Und wir waren ja eigentlich und überhaupt auch niemals NICHT in diesem Hörsaal anwesend.

Mama und Papa waren dann samstags und sonntags abends noch ohne uns unterwegs. Das ging ausnahmsweise mal in Ordnung so, weil wir nach dem Trubel am Tag einfach auch mal ganz in Ruhe im Hotel im Bett – ähm wir meinen natürlich auf unseren Decken… – ausspannen konnten. Es soll aber an beiden Abenden noch heiter zugegangen sein, haben wir uns sagen lassen.

Wir hatten ganz viel Spass in den 4 Tagen in Frankfurt und hoffen, dass wir ein paar von diesen Zweibeinern demnächst mal wieder sehen, gerne auch hier bei uns in der Eifel in unserer Ferienwohnung.

IMG_8398Wir sind inzwischen wieder zuhause angekommen, und nachdem wir Euch diesen Einblick aus unserer Sichtweise ermöglicht haben, werden wir das zu Ende bringen, was wir heute im Frankfurter Block House angefangen haben: Chillin‘ like a Villain…!

Wir, die offiziellen Haushunde und inoffiziellen Co-Maskottchen des WCFRA (wir fanden das Frapuu zugegebenermassen schon sehr süss und hätten uns sehr über eine Plüsch-Version gefreut – wenn auch nur kurz…), wünschen Euch weiterhin viel Spass und Erfolg bei all Euren WordPress-Tätigkeiten und hoffen, Ihr hattet Spass beim Lesen.

Bis hoffentlich bald mal wieder,

Eure Jasper, Duke und Indra

… und noch ein paar restliche Eindrücke – ohne Worte.

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Ein Kommentar zu “Schniewies go WordCamp (Frankfurt)

  1. Pingback: Two WordPremieres For Me - Alain Schlesser

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