Indras Tutorial: how to schleich in the Bett for Pro’s

Wusch!!! Hier bin ich wieder, Eure Indra, diesmal mit ein paar nützlichen Tipps für Euch da draussen, wie man sich klammheimlich nachts ins Bett schleichen und die Nächte etwas angenehmer verbringen kann. Das alles ist gar nicht so einfach und bedarf einiger Vorbereitung und ausgeklügelter Taktiken. Es kann durchaus ein langer Kampf werden, aber mit meinen Tricks und Kniffen sowie dem wunderbaren, gemütlichen Ziel vor Augen, behaltet Ihr den längeren Atem und liegt nachher im Bettchen.

Kommen wir zunächst mal zu den Grundvorraussetzungen:

  1. Es muss ein Bett im Haus sein! Ohne Bett kein Bett, klingt logisch und ist auch so…
  2. Ihr müsst freien Zugang zu diesem Bettraum (meistens Schlafzimmer genannt) haben. Falls Euch Eure Herrchen und Frauchen diesen Zugang verweigern ist erstmal hier Schluss. Ich erarbeite aber auch noch ein Tutorial: „Wie öffne ich Türen? – für Anfänger“, da erprobe ich gerade noch die Taktiken und stehe noch am Anfang.
  3. Alternativ müsst Ihr DEN BLICK trainieren. Der wird Euch eventuell die Türen zum Schlafzimmer öffnen und wenn Ihr ihn perfekt beherrscht, ermöglicht er Euch sogar das allgemein bekannte „Du darfst noch mit auf’s Bett zum Kuscheln bis wir schlafen und eventuell morgens zum Hallo sagen“. Bei mir hat das einwandfrei geklappt.

„DER BLICK“

    1. Das Schwierigste gleich zu Anfang, hier ist echte Ausdauer angesagt: Ihr müsst erstmal wochen- bzw. monatelang so tun, als wärt Ihr brave, wohlerzogene Hunde, die gar nicht erst unaufgefordert auf’s Bett steigen bzw. bei der ersten Aufforderung gleich wieder runter gehen. Wenn Ihr das Ganze perfektionieren wollt, dann geht Ihr sogar selber vom Bett runter, wenn Herrchen und Frauchen das Licht ausmachen und lasst sie in dem Glauben, dass ihr das ganze „ZuBettGeh-Ritual“ total akzeptiert und verinnerlicht habt.
      N.B. Erweiterung für Profis: um diesen guten Eindruck zu vertiefen, hört Ihr am Besten auch ausserhalb des Schlafzimmers wie eine Eins und tut alles, um bei Herrchen und Frauchen Punkte zu sammeln. Tut so, als hätten sie die Hosen an, beeindruckt sie mit perfektem Gehorsam. Sie denken dann, die Erziehung habe gefruchtet und werden zusehends unvorsichtiger.

Jetzt kommen wir zum etwas kniffligeren Teil meines Plans, der Vorbereitung:

  1. Die harten Nächte im weichen Hundekörbchen auf dem Boden werden Euch mental stärken. Ihr könnt diese harte Zeit der Entbehrung aber nutzen, indem Ihr Euch auch körperlich vorbereitet: dehnt Euch, streckt Euch, übt geräuschlos zu sein! Ihr müsst geschmeidig werden, das sowohl beim Schleichen als auch beim Springen und Bewegen auf dem Bett – aber dazu kommen wir noch. Körperliche Fitness ist also ein wichtiges Glied der ganzen Kette!
  2. Studiert Eure Herrchen und Frauchen in der Nacht: Woran erkennt Ihr, dass sie wach sind? Und noch wichtiger: Woran erkennt Ihr, dass sie wirklich schlafen? So richtig, Halbschlaf ist nämlich richtig gefährlich… Meine persönliche Erfahrung hat mich gelernt, folgende Zeichen zu erkennen
    • Besabberte Kissen
    • Reden im Schlaf
    • Zuckende Gliedmassen
    • Angsteinflössende Geräusche aus Nase und Mund

    Das könnt Ihr alles erst, wenn Ihr gelernt habt, geräuschlos zu sein. Ihr müsst dafür nämlich nah an Eure Menschen ran, auch mit Nase und so. Ich kann Euch verraten, dass es in der Trainingsphase manchmal hart her geht: Menschen erschrecken nämlich ganz doll, wenn sie mitten in der Nacht ein Bullygesicht 2 cm vor der eigenen Nase haben und dabei wach werden! Seid also vorsichtig!

  3. Erspäht den bestmöglichen Liegeplatz für Euch! Als allgemeine Faustregel gilt hierbei, der Platz unten in der Mitte des Bettes, zwischen den 2 Menschenfusspaaren. Es gibt aber auch Menschen, die drehen sich in der Nacht wie wild umher, um die eigene Achse, im Uhrzeigersinn usw. Hier gilt es flexibel zu sein und ggf. den Schlafplatz mehrere Male in der Nacht zu wechseln. Wenn Ihr die Schlafzyklen Eurer Menschen perfekt kennt, dann habt Ihr die besten Karten und seid bereit für den letzten Teil meines Plans…

Die Umsetzung:

Die Umsetzung kann nur klappen, wenn Punkte 1-7 perfekt sitzen! Ihr habt nur eine Chance, denn werdet Ihr erwischt, fangt Ihr ggf. wieder bei Punkt 2 an. Nicht so gut.

  1. Setzt erstmal die Vorderpfoten auf den Bettrahmen, ganz ganz vorsichtig. Wenn alles ruhig bleibt, setzt ihr zum Sprung an: idealerweise passiert das kurz und knackig und vor allem geschmeidig! Lasst Eucht nicht wie einen nassen Sack auf’s Bett fallen, bleibt erstmal stehen und checkt die Situation. Wenn Ihr noch steht und Eure Menschen werden wach, dann könnte Euer 1. Versuch als versehentliches „Schlafwandeln“ gewertet werden. Halb geöffnete, dämonische Augen können hierbei helfen. Hängt aber alles sehr von der jeweiligen Intelligenz Eurer Menschen ab.
  2. Wenn alles ruhig bleibt, habt Ihr es fast geschafft, das Einzige was Ihr jetzt noch tun müsst, ist Euch hinzulegen, auf den zuvor auserkorenen Platz und die Nacht zu geniessen. Macht Euch dabei so klein wie möglich und vermeidet allzu schöne und hektische Träume, bei denen Ihr rennen, springen oder bellen müsstet. Wir alle wissen, wie das aus geht…
  3. Falls Ihr doch mal erwischt werdet, hier die ultimative und einzige Notlösung: siehe PUNKT 3!!! Merkt Euch das gut, denn DER BLICK ist vielleicht Eure einzige Chance!

Indra in bed

Ich wünsche Euch viel Erfolg beim Ausprobieren und: „Möge die Macht mit Euch sein!“

Indra

copyright IK Indra, all rights reserved

Update: hier geht’s zum Tutorial „Der Blick“

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Ein Kommentar zu “Indras Tutorial: how to schleich in the Bett for Pro’s

  1. Pingback: Indras Tutorial : Der Blick | A Frenchie's Tale

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